Rödermark kann doch MEHR ?! Ladestation Teil 3

Heute wurde in einer gemütlichen Runde von Bürgern der Gemeinde Eppertshausen, Pressevertretern und einigen Mitarbeitern von Entega sowie natürlich dem Bürgermeister Carsten Helfmann, die Ladestation für Elektrofahrzeuge eingeweiht. Persönlich finde ich das richtig gut da solch eine Ladestation auch eine Signalwirkung hat. Während der Einweihungsrede wurde erwähnt das im Kreis Darmstadt Dieburg insg. 100 Ladestationen gebaut sind bzw. noch in Planung sind und vom Kreis auch subventioniert werden. In Zahlen bedeutet dies für Eppertshausen 3000€ für die Ladesäule wobei die Gemeinde Eppertshausen einen Eigenanteil von 500€ zu zahlen hat. Die laufenden Kosten, so wurde mitgeteilt, liegen bei 800€ im Jahr, für Entega. Man kann sein PKW mit TYP2 Stecker laden welcher aktuell bei allen PKW´s verbaut ist die einen Elektroantrieb haben. Entweder kann man, wenn man Entegakunde ist, eine Ladekarte für 25€ im Monat ordern oder ohne das man Entagakunde ist für 35€. Hier ist dann Flatrate laden angesagt bei beiden Preisen. Für Leute die keine Karte haben, kann für 0,35€kw/h per PayPal und QR Code geladen werden. Ein gutes Angebot finde ich.

Doch das ganze hat einen Hacken. Ich kann meinen Twizy z.B. nur mit extra Zubehör laden da ich den Haushaltsstecker ( SCHUKO ) am Twizy habe und kein Typ2. Mein Twizy ist allerdings auch kein Auto sondern läuft unter einem Quad. Hier werden 160€-250€ einmalig fällig für ein Adapterkabel von Schuko auf Typ2. Damit können dann  auch E-Bikes und Elektroroller geladen werden. Die Kosten liegen bei einem BMW I3 aus der Haussteckdose bei ca. 5€ /100km. Bei meinem Twizy sind es ca. 2€ /100km.

Ein weiteres Problem sind die vielen Anbieter die kein einheitliches bezahlen ermöglichen. Jede Region hat sein eigenes System. Entega z.B. hat ein eigenes System mit Partnern die in der Ecotap App eingesehen werden können. Wenn ich allerdings z.B. nach Karlsruhe fahren möchte, muss ich mindestens einmal laden. Doch in der Region um Mannheim Heidelberg ist ENBW ansässig die wieder ihr eigenes System haben. Ergo brauche ich 2 Karten die Geld kosten oder es wird, je nach Anbieter bis zu 3-4 € pro kw/h richtig teuer. Hier muss unbedingt 1 Standard her mit einer RFID ( Checkkarte ) wo ich an jeder Säule zum angegebenen Preis laden kann. Dies ist, mit der nicht vorhandenen flächendeckenden Infrastruktur und der Reichweite/Ladedauer das aktuell größte Problem. Wobei man die Reichweite und Ladedauer vernachlässigen kann solange man keine Langstrecke fährt.

Was ich am Rande noch erfahren habe von der anwesenden Presse war das auch Rödermark 3 Ladestationen erhalten soll. Diese wären vor ca 4-6 Wochen mit Herrn Kern beschlossen worden. Ich hoffe das hier die etwas teurere Variante genommen wird/wurde die auch den Anschluss für SCHUKO haben womit ohne Zubehör Elektroräder und Elektroroller geladen werden können. Zeitlich würde das fast zu meinem ersten Blogeintrag über unseren grünen Bürgermeister vom 18.04 passen. Das ist 5 Wochen her. Also entweder es ist eine Finte der Presse oder Herr Kern will uns nichts über die Ladestationen berichten. Wir dürfen gespannt sein. Es scheint als hätte hier die gute Fee kurz gezuckt. Vielleicht hat mein Blogeintrag ja ein wenig nachgeholfen oder es ist reiner Zufall.

 

UPDATE: Ein Dank an Armin Lauer für den Hinweis. Es gibt ofizielle Infos von der Stadt bezüglich Ladestationen. Rödermark wird 2 bekommen. Ich muss mich bei Herr Kern bedanken. Endlich mal ein gutes Signal.

 
 

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