Rödermark , meine Heimat und meine Gedanken dieser…..

Mein Kopf ist voller Gedanken, Ideen und Sorgen. Viele von uns behalten die Gedanken für sich, was ich schade finde da bestimmt viele dieser vorhandenen Gedanken zu einer besseren Welt führen könnten. Natürlich fragen sich auch viele wieso der Typ hier seine Gedanken im Netz verbreitet und seinen eigenen Blog hat. Ich mache das in erster Linie für mich. Es ist eine Art Blitzableiter für mich. Allerdings ist es auch immer wieder schön, Menschen zu treffen, die ähnliche Gedanken haben und vielleicht auch ihre mit mir teilen. Heute habe ich mir wieder viele Gedanken über Rödermark gemacht. Angefangen hat es auf dem Weg zur Arbeit. Jedes Mal wenn ich in Ober-Roden mit meinem Elektroflitzer unterwegs bin und am Rathaus vorbei fahre, erschrecke ich mich, da die Straße da so schlimm ist und mein Twizy eine harte Federung hat, das ich mir den Kopf am Dach anstoße. Dann fallen mir immer wieder die Worte von unserem Bürgermeister Kern ein die er vor 3-4 Wochen sagte. Das wir von unserem hohen Standard vor 25 Jahren runterkommen müssen wo die Straßen noch top waren. Wir müssen uns mit weniger zufrieden geben. Doch dann fällt mir ein das ich seit 25 Jahren aber immer mehr Steuern zahle. Gut es sind 23 Jahre, denn 1995 habe ich angefangen in das Berufsleben einzutauchen. Irgendwas stimmt doch nicht. Ich zahle immer mehr und bekomme weniger dafür. Eigentlich darf das kein Kommunenproblem sein. Ich zahle dem Staat ( was wir alle sind ) Steuern. Ich zahle KFZ Steuer(n). Ich zahle massig Mineralölsteuer und in Zukunft auch noch PKW Maut. Aber meine Straßen sind mancherorts in einem desolaten Zustand. Hier geht es aber um Rödermark in diesem Blogbeitrag. Rödermark ist 1988 meine Heimat geworden. Ich komme aus Dietzenbach. In Rödermark hatte ich einen schweren Stand da ich in Dietzenbach gelernt habe durch Gewalt, Freunde zu bekommen. Wenn mir eine Nase nicht gefallen hat, wurde sie von mir gerichtet. Ja meine Mutter musste oft zum Direktor der Aue-Schule. In Rödermark angekommen musste ich mich extrem anpassen. Ein Rebell bin ich bis heute geblieben. Aber ich mache das heute mit Worten und nicht mehr mit den Fäusten. Rödermark ist so ein schöner Fleck Erde. Wir vergessen das alle zu oft. Aber Rödermark hat sich die letzten Jahre nicht zum positiven verändert. Wir haben einen schönen Ortskern in Ober-Roden bekommen. Aber kurz davor und danach sieht es wieder schlimm aus. Grau, trist, kaputt. Urberach ist nur noch eine Staustadt. Eine Verkehrsader dank Umgehungsstraßen in anderen Orten. Andere Orte melden Bedarf an bevor es zu eklatanten Missständen kommt. Rödermark erst wenn es zu spät ist. Mir tut das ehrlich gesagt im Herzen weh. Rödermark ist unser Zuhause. Wie können wir es zulassen das es so verkommt? Selbst Dietzenbach ist inzwischen schöner wenn wir den alten Starkenburgring, heutiges Spessartviertel, mal raus nehmen. Da wird Party auf der Wiese gemacht. Es gibt Plätze wo sich Menschen treffen können einfach so außerhalb von Festen. In Rödermark bin ich entweder ganz schlecht informiert und blind oder ich sehe wirklich eine tote Stadt. Mir fehlt der Paramount Park. Auch wenn er viel Lärm und parkende Autos bedeutete. Es war ein Treffpunkt, eine Location der Technogeneration. Ich war so stolz auf Rödermark weil dieser große Schuppen hier in unserer Stadt war. Heute ist der Paramount Park ein Sinnbild dessen was aus Rödermark wurde. Meine Worte mögen nostalgisch klingen. Aber wieso müssen wir dieses Grab der Technogeneration, 10 Jahre offen ansehen? Ende 2006 brannte die Halle ab. Heute holt sich die Natur die Ruine zurück. Bäume wachsen wo einst Menschen bis zum Sonnenaufgang tanzten. Wir haben durch die Schließung der Telenorma Ende der 90er viel Geld verloren. Wir haben Projekte wie die Kulturhalle die viel Geld gekostet haben und immer noch kosten. Aber ich verstehe als Bürger dieser Stadt nicht wieso ich in meinen 4 Wänden auf Veränderungen schnell reagieren muss und eine Stadt dies nicht mal nach 20 Jahren hinbekommt. Hat die Stadt nicht die Verantwortung für uns? Muss sie nicht sparen wenn kein Geld da ist? Wie darf es sein das eine Stadt mit einem Bürgermeister seine Schulden auf 60.000.000.000€ anhäuft was 4,5Mio € pro Amtsjahr entspricht ( Quelle: FDP Rödermark )? Meine Bank würde mich töten und ich müsste wegen eklatanter Misswirtschaft, Privatinsolvenz anmelden. Ich verstehe diesen Mann nicht. Ist es ihm egal was aus unserer Stadt wird? Sein Programm und Ansprachen während dem Bürgermeisterwahlkampf waren so unterschiedlich. Ein Programm hatte er nicht und seine Ansprachen waren gespickt von Unwahrheiten und Realitätsferne. Jeder der auch nur im Ansatz seine neuen 55.000.000.000€ kritisierte, wurde unter fuchtelnden Armen und mit lauter Stimme zur Schnecke gemacht. Herr Kern ist ERBOST. Es glich einer Majestätsbeleidigung wenn Herr Helfmann über eine Angebotserweiterung der KiTa sprach. Aber Herr Kern versteht es auch gut die Leute zu täuschen. Er wurde wiedergewählt. Rödermark darf nun weiter Schulden machen. Auch wenn das Regierungspräsidium sich bei ihm meldet, so werde er natürlich ERBOST reagieren. Auch wenn die Oppositionsparteien inzwischen im Wochenrhythmus auf kommende Probleme hinweisen, Herr Kern wiederspricht allem. Schließlich konnte er auf bisher alle Hinweise und eingetretene Warnungen mit dem Worten kontern „ Jetzt bin ich aber doch sehr ERBOST was Sie mir unterstellen. Ich habe niemals davon ausgehen können das wir den Haushalt ohne Straßenbeitragssatzung beim Regierungspräsidium Probleme bekommen. Das waren UNVORHERSEHBARE Ereignisse“ Nun haben wir in Rödermark ein echtes Problem. Herr Kern erklärt uns er will die Grundsteuer B mit der Straßenbeitragssatzung anpassen, ergo senken. Er sieht auch, trotz Bedenken der Opposition, keine Probleme mit dem Regierungspräsidium. Dabei hast das RP genau bei demselben Problem in Egelsbach, einen Riegel vorgeschoben. Aber Rödermark kann so etwas natürlich nicht passieren und wenn doch, so war es unvorhersehbar wie immer. Dank des Rettungsschirms dürfen wie keine neuen Schulden machen. Der Haushalt fliegt ihm nur noch um die Ohren. Rödermark braucht sogar einen Doppelhaushalt der dann wiederum nicht genehmigt wurde vom RP wegen fehlender Straßenbeitragssatzung was UNVORHERSEHBAR war. Wie Herr Kern Rödermark sanieren will ohne Steuererhöhung, das ist ein Geheimnis was er uns nicht verraten will. Auch die CDU kann uns sein Geheimnis nicht verraten. Gewerbe kann es nicht sein. Darum kümmert sich Herr Kern und die CDU viel zu wenig. Neue Bürger können es auch nicht sein. Dafür brauchen wir neue Wohnungen die sich auch nicht reiche Menschen leisten können. Schließlich gilt man mit 3100€ netto als reich und bei aktuellen Preisen von 300.000€ aufwärts ist das schwer zu realisieren.

Meine Heimat ist krank und braucht schnell einen Behandlungsplan. Die regierenden Parteien CDU und AL haben einfach kein HEILmittel. Die Opposition ist sich auch in vielen Dingen nicht einig und manch einer ist so scharf auf einen Posten im Magistrat das man dabei vergisst das es um Rödermark geht und nicht um seinen Namen im Heimatblatt. Hoffen wir das die Zukunft schnell kommt und jeder bald mit seinem Auto fliegen kann und keiner mehr eine Straße am Boden braucht. Hoffen wir das der Funkstandart noch schneller voran schreitet so das wir keine teuren Kupfer- oder Glasfaser-Technologien in Rödermark brauchen. Denn der jetzige Ausbau ist schon heute wieder überholt. Allerdings wird es dann kein Gewerbe mehr und keine Bürger mehr in Rödermark geben. Die leben dann in den Nachbarkommunen und können ihre Oldtimer noch auf funktionierenden Straßen am Boden fortbewegen …..

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2 Antworten auf „Rödermark , meine Heimat und meine Gedanken dieser…..“

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